Saying Goodbye
Tuesday, May 8, 2012 at 10:38AM Louise März,
Hamburg, Germany
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Hier bin ich, in Santiago de Chile. Plötzlich finde ich mich am Ende meines Freiwilligen Dienstes. Die vier Monate mit VE sind wie im Flug vergangen. Auf einmal heißt es „Tschüß-sagen“. VE hat mich zwar -wie immer- in zwei Seminaren sehr gut vorbereitet, aber der Abschied ist trotzdem hart für mich. In unserem wöchentlich stattfindenden Dienstags-Meeting lernte ich, wie ich mich von den Kindern im Hogar (Heim) wieder trennen kann, ohne sie zu verwirren oder verletzen. Dabei ist es wichtig, Gefühle von abandono (Verlassen werden) bei den Kindern zu vermeiden, ihnen das eigene Weggehen gut zu erklären. Auch über den Reverse Culture Shock wurde ich aufgeklärt, dem Phänomen eines Kulturschocks bei der Rückkehr aus einer fremden Kultur in die eigene Heimat (Noch freue ich mich darauf). Und obwohl meine Fragen, schon bevor sie gestellt wurden, beantwortet und auf meine Ängste eingegangen wurde, bleibt es allzu schwierig, dieses Leben, das ich hier als Volunteer führe, zu verlassen.
Es ist ein so buntes und aufregendes Leben.
Sich immer neuen und unterschiedlichsten Herausforderungen stellen. Neue interessante Leute aus aller Welt kennenlernen. Zwischen Spanisch, Englisch und Deutsch herum switchen, alles vermischend, möglichst viele neue Vokabeln aufschnappend. Immer wieder überrascht sein von den Chilenen und ihren Eigenarten.
Es war eine tolle Zeit. An den Wochenenden bin ich viel herum gereist, um möglichst viel von Chile, Land und Leuten, kennenzulernen. Es gab immer soviel zu tun. Abends ging es spät ins Bett, weil noch etwas Neues, Interessantes in der Stadt erkundet werden musste, morgens musste ich um 6.00 Uhr raus, um pünktlich ab 8.00 Uhr anfangen zu können, mit den Kindern zu spielen und sie zu versorgen.
Wir haben mit der Freiwilligengruppe eine Fundraising Aktion gestartet, um mehr Geld für Programme für die Kinder zusammen zu bekommen. Das hat auch gut geklappt.
Wir haben dann die Programme organisiert und stattfinden lassen. Ich habe zum Beispiel einen Basketball taller (Workshop) für 30 Kinder aus sieben unterschiedlichen Heimen geleitet. Außerdem habe ich ein kleines Leseprojekt angefangen:
Ich habe angefangen, den Kindern aus meinem Hogar lesen beizubringen. Ich verabschiede mich von den Babys, den Kindern, die mir so ans Herz gewachsen sind, von meinen neugewonnenen Freunden und nicht zuletzt von dieser kleinen non-profit Organisation (VE Global), die mir diese wundervolle Erfahrung ermöglicht hat.







